Querfeldein in Berlin-Brandenburg

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Rough Stuff: Cycling in the Alps

Ein lange Jahre vergriffener Radführer über Alpentouren ohne Asphalt wird wieder aufgelegt:

Rough Stuff: Cycling in the Alps

Das Ding ist Grundlage für Turino Nice und kann Ausgangspunkt, oder wie man neudeutsch sagt, „Inspiration“ für geile Crosstouren in den Alpen sein. Ist natürlich auf Englisch., wie der Name sagt.

Bis Sonntag 25.3.18 ist das Ding als Kickstarter-Projekt noch offen, überlegt also nicht zu lange. Das Ding ging wohl sofort durch die Decke, die erforderliche Teilnehmerzahl war wohl in 18 Stunden erreicht.

Ich bin da nicht finanziell involviert, mache da also keine Werbung in eigener Sache, sondern beteilige mich, weil es eine einmalige Gelegenheit ist. Das Original wurde wohl nie gedruckt, sondern in 100 Exemplaren im Copyshop kopiert. Der Autor des Originals steht zu 100% hinter der Neuauflage. Also überlegt, ob ihr inspiriert seid, transpiriert geht auch.

 

 

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Noch eine Perle

Wenn man einen freien email account hat, willigt man ein, Werbemails zu erhalten. Was für Werbemails man bekommt, hängt vermutlich  von den Mails ab, die man erhält, da wird wohl irgendwas ausgewertet.

GMX hat mir kürzlich folgende Werbemail zugestellt:

Treppenlift-0

Ich glaube, die müssen noch an ihrem Algorithmus feilen. Oder bekommt die Mail jeder, der über 50 ist? Ist das Altersdiskriminierung?

1000cols

Wenn man nichts zu tun hat (oder man hat was zu tun aber keinen Bock drauf) surft man das Netz und findet auch mal was schönes:

https://www.100cols.nl/en/home/

Die Strecke selbst ist in Frankreich und über 4000km lang und führt (logisch) über 100 Pässe. Man muß von den Organisatoren ein Paket mit Booklet kaufen, in dem man wie bei einem Brevet Stempel sammelt.

Gebühr für das Paket sind 50 Euros + 15 Euros für Tracks. Die Routen werden gepflegt und sind wohl von Jahr zu Jahr etwas anders.

Es gibt kein Zeitlimit, man kann die Tour in beliebigen Teilstücken fahren, über Jahre verteilt. Also ideal für Touring. Wenn man außerhalb der Sommerferien fährt, sollte das mit Übernachtungen hinzubekommen sein. Also ein Brevet ohne Zeitlimit.

Beim Durchgehen der Finisher Liste fällt auf, das bisher nur 2 Deutsche drin stehen.  Die Fahrt scheint in Deutschland nicht so bekannt zu sein. Das können wir ändern!

Auch schön

Ich ertappe mich dabei, immer wieder auf folgender Seite zu landen und interessiert Berichte zu lesen. Nächster Austragung am 10.3.2018.

https://transcimbrica.wordpress.com/

 

Sacktropfen

Google Translate liefert manchmal richtige Perlen.

Ein Prachtexemplar finden wir hier (schwarzer Pfeil):

Sacktropfen

„Bagdrop“ mit „Sacktropfen“ zu übersetzen ist schon super!

Superbrevet Berlin-Wien-Berlin

berlinwienberlin

Nächstes Jahr gibt es ein neues Brevet: Berlin Wien Berlin, das erste 1200km Brevet von Berlin aus, vom 19.6-23.6.2018

Brevet Berlin Wien Berlin

Als Qualifikation ist die Anmeldung und das Überweisen des Startgeldes ausreichend…..

Turino Nice Rally 2017 – Ich und die Rapha Army

Gerald war so nett, mich auf Turino-Nice aufmerksam zu machen: Ein schönes niederschwelliges Cross-Angebot. Turino Nice

Gerald und Klaus hatten dann doch keine Zeit. Gerhard wollte mit dem Auto hinfahren und war so nett, mich mitzunehmen. Es war klar, daß wir nicht zusammen die Strecke absolvieren würden, da unsere Reisegeschwindigkeiten und Zeitvorgaben doch unterschiedlich waren. Mit einer Übernachtung am Bodensee bei Freunden ging es nach Turin, ich hatte dort ein freundliches, doch auch günstiges Hotel aufgetan. Kann ich empfehlen:
Hotel Miramonti

Am Morgen vor dem Start bin ich dann schon in die Stadt. Einige Fahrer starteten schon, weil sie sich im Tag vertan hatten. Sollte es bei einer optimalen Vorbereitung nicht geben. Blutige Anfänger, hahaha!

Nach der Stadtrundfahrt Tobit getroffen, was Essen gewesen, dann zurück ins Hotel und packen. Dabei stellte ich fest, daß ich nur die eine Hälfte meines Multitools dabei hatte: das ganze Tool war mir aus der Tasche gesprungen (schlechte Straßen) , ich hatte aber nur die eine Hälfte davon bemerkt. Außerdem hatte ich das falsche Ladekabel fürs GPS Gerät dabei. Fängt ja gut an: optimale Vorbereitung, hier sind Profis am Werk, das merkt man gleich! Das Kabel konnte ich noch im Mediamarkt nachkaufen.  Beim Multitool fehlte ausgerechnet die Hälfte mit den Imbussen (ist das der Plural von Imbus?), das habe ich nicht mehr geschafft zu besorgen.

Abends gab es ein Essen für die Teilnehmer in einem Restaurant am Start. War etwas voll, aber nett, man hat ein paar Leute kennengelernt oder wieder getroffen. Eine sehr internationale Truppe:  viele Engländer, Amerikaner, Australier, Franzosen, natürlich Deutsche, auch ein paar Italiener.  Ich absolvierte wieder meine spezielle Event-Vorbereitung: ordentlich Bier trinken. Dann rechtzeitig ins Hotel, schlecht schlafen, Frühstück und zum Start.

Tag 1

Es waren 120 Starter da, es  wurden die unterschiedlichsten Räder gefahren: Crosser, MTB’s, halbe Fettbikes, Gräwl-Bikes, Scheibenbremsen, Cantileverbremsen, V-Brake, Singlespeed, Elektro-Schaltung, viel Gepäck, wenig Gepäck, Bikepacking-Taschen von Herstellern, die ich gar nicht kannte. Meins war das einzige Rad mit Schutzblechen. Einer ist mit Hänger gefahren, der ist wahrscheinlich jetzt noch unterwegs.

Wir kamen nicht pünktlich los (so ist das mit den jungen Leuten heutzutage), sind aber recht gesittet ohne Ampel-Stunts aus der Stadt raus. Im ersten Vorort war ein Radladen, wo ich mein Multitool ersetzen wollte. Was heißt Multitool auf Italienisch? Was heißt Werkzeug auf Italienisch? Der Radladen wurde von einem alten Ehepaar geführt, die nur italienisch konnten. Nach einer Pantomime war ihnen klar, was ich wollte, aber ein Multitool hatten sie nicht, aber ein paar Imbusschlüssel. Perfekt. Der Radladen war super, wie früher, leider wollten die beiden nicht mit aufs Bild, oder sie haben mich nicht verstanden:

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J
etzt waren alle weg, ich bin alleine weiter und rollte das Feld freundlich beim Überholen nickend von hinten auf. Immer noch Straße, es wurde warm. Die erste offroad passage nach 40km war schon recht ruppig, dauerte aber auch nicht lange. Jetzt ging es bergan, noch auf Teer. Es zeigten sich deutliche Leistungsunterschiede: einige Teilnehmer waren gut außer Atem, während andere Teilnehmer (ich) ruhig atmend an ihnen vorbeizogen. Als wir in den Col di Lombardo reinfuhren, wurde es gleich richtig steil:  24-28 reichte so gerade aus (auf Teer), später wurde es auf Schotter noch steiler, da half nur absteigen und schieben. Die Gegend war einmalig, auf dem Col di Lombardo angekommen, genossen wir ein einmaliges Panorama.

Die Abfahrt war nicht ohne, mit Cantis und viel Gepäck auf viel Schotter und Geröll hieß es vorsichtig sein. Im nächsten Ort erst mal Sandwich, Kaffee und Cola, dann weiter. Bei Einbruch der Dämmerung in einem urigen Laden in Bussoleno (km 120) erstmal Bier und Pizza, Klasse! Unvorstellbar, daß man  für 120km so lange braucht und so platt ist, aber ist auch Berge und cross. Nun war es Dunkel, 1/3 Pizza einpacken lassen, raus aus dem Ort und auf Schlafplatzsuche. Der erste Platz war zu laut (Autobahn im Tal), der zweite Platz im Anstieg zum Col de Finestere war super: einfach links in den Waldweg und Isomatte und Schlafsack ausgerollt- fertig!

Tag 2

Um 7 ging es weiter, zum Frühstück gab es Pizza von gestern und dann weiter den Finistere hoch. Jetzt hörte wieder der Teer auf und es ging steil bergan.

Der Anstieg war nicht ohne, und das alles ohne Kaffee. In der Abfahrt fing der Teer an, und ein Wunder geschah: Gastronomie! 2 große Kaffee und ein Sandwich brachten mich auf Vordermann. Der Teer hörte wieder auf, die Routa Assieta begann, eine Schotterpiste, die sich fast auf dem Bergkamm dahinzog mit tollen Ausblicken ins Tal. Wunderschön!

Ich mußte etliche Male vom Rad und schieben. Es waren hier viele Motorradfahrer (Enduro) unterwegs, aber allen waren rücksichtsvoll beim Vorbeifahren. Ich habe auch lieber angehalten und sie vorbeigelassen, als daß es noch zu Zusammenstößen kommt.

Nun ging es ins Tal (Schotterabfahrt) Richtung Briancon (Straßenabfahrt) Briancon war laut und voll und nervte. War das gleiche, wie von einem Brevet wieder nach Berlin reinzukommen.  Ich war in einem Restaurant was essen und dann weiter Richtung Col d’Izoard.  Es wurde dunkel, ich sah eine Maschinenhalle mit Eingang auf der Rückseite: Licht aus, Fahrrad rein und schlafen. Tagesleistung knapp 120km

Tag 3

Beim Hellwerden raus aus der Halle und weiter. Es war empfindlich kalt, nur 3°C. Durch den Anstieg wurde mir aber doch warm. Nach 7km das Refuge Napoleon. Ich war der 1. Gast des Tages, mein eingerostetes Französisch quietschte noch etwas, wurde aber geschmeidiger. Kaffee tat gut! Dann rauf auf den Col d’Izoard (2300m oder so) alles angezogen (ich hatte sogar Winterhandschuhe eingepackt, die waren auch nötig) und eine laaaaaaaange Abfahrt.  Frühstück vor einem Supermarkt und dann kam auch schon der Col d’Agnel (2900m)

Auf dem Pass tolle Fernsicht und dann eine schnelle und kurvige Abfahrt. 2 Jahre vorher bin ich den Agnel bei millekmdusud in der anderen Richtung hoch gefahren. Da war es dunkel, und das war auch gut so: so wußte ich nicht, was mir bevorstand.

Aber egal, jetzt ging es runter bis auf 1000m Höhe nach Sampeyre. Hier war ein Camping, wo man als TNR Teilnehmer umsonst nächtigen konnte.  Toller Camping, freundliche Chefin, die nur italienisch und französisch konnte. Mein Französisch wurde ausgepackt und poliert und die Kommunikation lief gut. Der Plan war, hier mal die Radklamotten zu waschen. Wir sind in Italien, da muß man gut aussehen. Als die Klamotten auf der Leine hingen, kam ein Gewitter und Dauerregen. Super.

Es gab ein Schutzdach, unter dem ich mit ein paar Briten die Nacht verbrachte. Alle waren von Hack bis Nack in Rapha gekleidet. Müssen ein Vermögen gekostet haben, die Klamotten. Alles Rapha: Mütze, Windjacke, Trikot, Handschuhe, Hose, Socken, Ärmlinge, Beinlinge, RaphaRaphaRaphaRaphaRapha. Aber die Briten waren nett, wir waren noch was essen und Bier trinken. Heute nur 80km, aber immerhin 2 große Pässe.

Tag 4

Morgens in die klammen Radklamotten, igitt. Währen die Rapha Army schon den Col de Sampeyre eroberte, begab ich mich in den Ort Sampeyre und trank noch einen Kaffee. Im Anstieg gleich einen Platten, immerhin in der Sonne bei schönem Ausblick.

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Der Sampeyre bescherte uns wieder fast 1300 Höhenmeter, war aber gut zu fahren. Oben wieder hammergeile Ausblicke.

Ab hier konnte man entweder „the Deathroad“ runterknallen, eine wohl sehr enge, steile Teerstraße, oder eine Schotterpiste direkt unterhalb des Kammes fahren. ich machte das zweite, da die Landschaft und die Aussicht gnadenlos schön war.

Das Fahren war zum Teil nicht möglich, so steinig war der Weg. Ich habe dann die Kammstraße verlassen und bin durch ein fast vollkommen verlassenes Dorf ins Tal gefahren. Irgendwie war das Hinterrad etwas schwammig. Ich stellte fest, daß am  Hinterrad viele Speichen sehr lose waren (Das Rad hatte ich erst  kurz vor der Tour  eingespeicht, Profis am Werk). Also alle Speichen nachspannen und nachzentrieren. Jetzt fuhr das Rad wieder besser.

Es ging mal wieder bergauf  (Überraschung!) auf 2080m hoch (Passo del Preit). War wieder richtig steil, ich habe z.T. geschoben. Oben war der Plan, im Refugio Gardetta auf 2335m zu übernachten. Super, echt ein Erlebnis! Nur nette Leute, und Bier!. Frühstück und Abendbrot gab es auch, und ich verbrachte den Abend mit einem australischen, einem amerikanischen und einem deutschen Radfahrer, der sich in der Gegend sehr gut auskannte). Wieder nur knapp 80km

Tag 5

Tolles Wetter wieder, und es ging durch „Little Peru“, eine kahle Felslandschaft, auf alten Militärwegen. Dann wieder eine (gefühlt) stundenlange Abfahrt ins Tal auf 800m.

Dann ging es „nur“auf 1300m (Madonna di Coletto) und wieder runter auf 800m. Nahrungsaufnahme im nächsten Ort, dann wieder auf 1300m (Colla Goldene) wieder runter ins Tal. Inzwischen hatte es sich richtig eingeregnet, und ich suchte in Limone Piemonte im Anstieg zum Colle di Tenda ein Hotel auf. Das Hotel war mitten im Ort, der Chef war sehr freundlich und sprach gut Deutsch. Ich ging essen und ruhte mich aus (ist ja Urlaub!)

Tag 6.

Beim Frühstück traf ich eine Hamburgerin, die seit Jahren ihren Urlaub wandernd in den italienischen Alpen verbringt. Sie war echt genervt von den Mountain-Bikern, die auf den Pfaden (nicht die Schotterpisten aus dem 1. Weltkrieg) unterwegs sind und erwarten, daß man ihnen Platz macht. Teilweise 30 Fahrer im Pulk, die dann 100m später anhalten und Pause machen. Die Frau geht dann vorbei, die MTB’ler fahren weiter und wollen wieder vorbei. Ich kann ihre Genervtheit verstehen. Hinzu kommt wohl noch, daß durchs Bremsen die Grasnarbe zerstört wird und es zu Erosionen kommt. Das soll sich in den letzten Jahren deutlich verschlimmert haben.

Wieder Kaffee-Druckbetankung, dann in einer Mischung aus Nebel, Wolken und Regen auf den Colle di Tenda. Sehr gut zu fahren. Oben dann die üblichen Verdächtigen im Refugio. Es ist naß und kalt, und alle frieren.

Im Nebel machte die Via del Sale keinen Sinn, und ich bin die über 40 Haarnadel-Kurven des Colle di Tenda auf französischer Seite runter.  Dann die ersten Schilder Richtung Nizza auf einer recht gut ausgebauten Straße. Es war Sonntag, und so war glücklicherweise wenig Verkehr.

Nun ging es in die Mercantour-Alpen, für mich der landschaftliche Höhepunkt der ganzen Tour. Erst auf einer steilen Teerstraße, dann auf Schotter (zum Glück weniger steil) gewannen wir immer mehr an Höhe, bevor sich uns dieses Bild bot:

Hier traf ich Marcel aus Ungarn, wir fuhren zusammen weiter in Richtung Col de Turini. Nach dem Überqueren der Passhöhe war wieder Nebel und Regen angesagt, und wir suchten eine Übernachtungsmöglichkeit. Im ersten größeren Ort rief eine sehr freundliche Dame gleich beim Bürgermeister an (Sonntag!) und schickte uns zu einer Gite, die Dame wollte aber nicht, bei der nächsten Gite das gleiche. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die ausgebucht waren: es war Sonntag abend, die Saison ist vorbei, die hatten einfach keinen Bock und scheinbar das Geld nicht nötig.

Kurz vor Nizza dann ein Restaurant mit ein paar Zimmern. Sehr einfach und direkt an der Hauptstraße, aber gutes Essen. 120km heute.

Tag 6

Am Montag dann die letzten km nach Nizza ins Cafe du Cycliste. Es waren auch andere Fahrer dort, wir stanken einfach das Cafe voll. Viele elegante Leute. Jeder Finisher konnte sich ein paar WTB-Reifen aussuchen. Ich hatte nicht erwartet, noch welche abzubekommen, aber es gab noch reichlich Auswahl.  Ich saß rum, unterhielt mich mit anderen Fahrern und moderte vor mich hin. Was nun? Alles vorbei!

Die Konterung des hinteren Radlagers war lose, im Cafe gab es Werkzeug, und ich konnte nachstellen. Jetzt fing der Urlaub an.

Fazit:

Eine tolle Tour. Man sollte sich Zeit lassen. Wenn man das Ding runterreißt wie ein Superbrevet, entgeht einem einiges. Man braucht eigentlich verschiedene 2 Räder: ein MTB mit dicken Reifen für die Wege mit Geröll und einer Federgabel für die Abfahrten und 1 Rennrad für die Straßenabschnitte. Also muß ein Kompromiß her. Mein Kompromiß (Soma Grand Randonneur mit 42mm Reifen und 3fach Kurbel, kleinste Übersetzung 28-24) war nicht der schlechteste, manchmal hätte ich mir aber dickere Reifen gewünscht. Mit einem klassischen Crosser mit 32er Reifen und Kompaktkurbel hat man keinem Spaß. Ein MTB ist auf den Straßenabschnitten langsam. Gute Bremsen braucht man. Die Cantis waren auf den Schotter/Geröll Abfahrten manchmal grenzwertig, mit Scheibenbremsen konnte man schneller fahren, weil die mehr Bremsleistung haben.

Dies war die 2. Auflage von TNR. Die Starterzahl hat sich von 60 auf 120 verdoppelt. Wieviele Fahrer kommen nächstes Jahr? Kann durchaus sein, daß dann 240 kommen. TNR ist im Netz und den asozialen Medien recht präsent. Wieviele Teilnehmer sind möglich, ohne das Erlebnis, auf 2000m Höhe alleine unterwegs zu sein, zu zerstören? Bei 120 Teilnehmern war es echt ok, ab dem 2. Tag war ich hauptsächlich alleine unterwegs und traf ab und zu ein paar Leute, das war in Ordnung so, man konnte etwas schnacken. Ob dieses Erlebnis bei noch einer Verdopplung der Starterzahl noch möglich ist? Wir werden es sehen.

Meinen Dank an James für die perfekte Organisation: Chapeau!